OpenHands – Architektur und Laufzeit
1. Die Form des Workspace​
Der Repository-Aufbau lässt OpenHands wie eine echte Plattform aussehen, nicht wie einen winzigen Wrapper:
| Bereich | Warum es wichtig ist |
|---|---|
openhands/ | Haupt-Laufzeit und Plattformlogik |
frontend/ | nutzerseitige Anwendungsoberfläche |
containers/ | Ausführungs- und Packaging-Unterstützung |
config.template.toml | operatorseitiges Laufzeit-Setup |
tests/ | Validierung von Agent-Verhalten und Plattformbausteinen |
Der wichtige architektonische Punkt ist, dass die Agent-Logik und die Ausführungsumgebung als getrennte Belange behandelt werden.
2. Das mentale Laufzeitmodell​
Zur Laufzeit folgt OpenHands üblicherweise dieser Form:
- die nutzende Person gibt eine Software-Aufgabe,
- der Agent inspiziert das Repository,
- er führt Befehle oder Tests in einer kontrollierten Umgebung aus,
- er bearbeitet Dateien,
- er iteriert, bis die Aufgabe oder eine Stopp-Bedingung erreicht ist.
Das macht es eher zu einem praktischen Software-Arbeiter als zu einem reinen Code-Vervollständigungstool.
3. Warum die Sandbox so wichtig ist​
Da OpenHands dafür gedacht ist, Befehle auszuführen und Code zu ändern, ist die Sandbox kein Beiwerk. Sie ist Teil des Laufzeitvertrags selbst.
Wenn du das Sandbox-Modell ignorierst, verstehst du OpenHands nicht wirklich.
4. UI- und Automatisierungsflächen​
Das Frontend und die automatisierungsbezogene Dokumentation zeigen, dass OpenHands nicht nur ein lokales Hacker-Tool ist. Es versucht, breitere operative Workflows zu unterstützen, in denen Sitzungen gezielter inspiziert, wiederholt und verwaltet werden können.
5. Was du im Code zuerst lesen solltest​
Beginne mit:
- der Einführungs- und Setup-Dokumentation,
openhands/,- den Ausführungs-Container- und Konfigurationsdateien,
frontend/,- den Tests, sobald die Haupt-Agent-Schleife klar ist.